Schüler bei der LVMM 2013

Bei der diesjährigen Landesmeisterschaft waren unter anderem auch Schüler an den Start gegangen. Dabei handelten es sich um vier Mannschaften des Vereines „Bremer Asse“. Die Mannschaften spielten insgesamt 4 Serien a 24 Spiele.

Nach der ersten Serie sah es nach einem Zweikampf zwischen der ersten und zweiten Mannschaft der Bremer Asse aus. Die erste Mannschaft führte mit 2245 Punkten vor der Zweiten die bis dato 1843 Punkte erreichte. In der zweiten Serie verließ die zweite Mannschaft aber das Kartenglück und die Erste setzte sich deutlich ab. In der letzten Runde wurde es dann um Platz 2 spannend, die dritte und vierte Mannschaft waren näher an die zweite Mannschaft herangerückt. Letztlich konnte die zweite Mannschaft ihren Platz aber halten. Die erste Mannschaft, die in der letzten Serie uneinholbar auf dem ersten Platz lag, kämpfte intern um den Platz des besten Einzelspielers. Am Ende konnte sich Lasse Alber durchsetzen, der in der letzten Serie unglaubliche 1440 Punkte bei 24 Spielen schaffte.

Ich selber habe sofort gemerkt, dass diese Kinder wirklich Lust am Skat spielen haben. Sie haben von Beginn an ehrgeizig, aber auch gerecht gespielt, dazu waren sie sehr wissbegierig. Bei vielen kniffligen Situationen baten sie um Rat, ob ihre Entscheidungen sinnvoll sind. Bei einigen Schülern hat man wirklich gemerkt, dass sie einem auch zu hören und einige Hilfen behalten und sie später auch so umsetzen. Dies hat mich dann auch selber sehr gefreut, weil man dadurch sieht, dass man mit den Kindern viel erreichen kann.

Dieter Schwarzwälder hat bei seiner Arbeit in Bremen eine wirklich fantastische Jugend hervorgebracht und wird bestimmt noch viele junge Skatspieler hervorbringen.  Sein Einsatz zeigt, dass Skat doch noch Zukunft haben kann. Wenn sich mehrere Leute dafür entscheiden würden in ihrer Umgebung Jugendlichen Skat beizubringen, z.B. mit einer AG, könnten wir auch etwas bewegen und den Denksport nicht aussterben lassen.

Ich, Timo Strömel, bedanke mich sehr bei Dieter für seine Arbeit und hoffe, dass ich bald an seine Erfolge anknüpfen kann.